SMC Takumar 55mm f/1.8

Es ist an der Zeit, das erste der wunderbaren Asahi Pentax Takumare vorzustellen. 

Der Name Takumar leitet sich ab von dem Maler Takuma Kajiwara, Bruder von Kumao Kajiwara, der die Firma im November 1919 gegründet hat (Quelle: wikipedia).

Wer zum ersten Mal ein Taki in der Hand hält, wird begeistert sein von der tollen Verarbeitung und dem butterweichen, metallenem Fokusring. Die Takumar-Objektive haben eine große Fangemeinde. Auf pentaxforums.com finden sich umfassende Reviews zu allen Takumaren.

Das 55er Takumar ist radioaktiv durch die Verwendung von Thoriumoxid als Bestandteil des Glases. Der Vorteil  ist die höhere Brechkraft und gleichzeitig geringere Streuung des Glases, so dass kostengünstigere Linsen mit geringerer Krümmung gebaut wurden konnten. (Quelle: kamerakult.de).

Es gibt verschiedene Einschätzungen, wie gefährlich die Nutzung einer strahlenden Linse ist. Als Konsens habe ich verstanden, dass die Strahlen durch die Kamera ausreichend abgeschirmt werden und die gelegentliche Verwendung harmlos ist, solange das Glas nicht bricht. Für eine weitere Vertiefung des Themas findet man hier weitere Informationen sowie eine Liste aller radioaktiven Objektive.

Zurück zum Objektiv: Ich finde das Objektiv (leicht abgeblendet) im Nah- und Fernbereich sehr scharf. Farben stellt es leicht warm und natürlich dar. Die Kontraste sind so gehalten, dass sich ein gewisser 3D-Effekt einstellt, den man besonders gut an der Waldaufnahme in schwarz – weiss erkennen kann. Von daher ist das Objektiv für mich definitiv ein „Keeper“.